Die meisten Erkältungsgeplagten möchten neben Hustenpräparaten im Zusammenhang mit grippalen Infekten etwas tun, um den Husten zu lindern und schnell wieder loszuwerden. Dabei sind Zusatzpräparate zum Inhalieren und Einreiben beliebt.
Meistens handelt es sich um Salben, Cremes oder Balsame mit ätherischen Ölen, die auf Brust und Rücken aufgetragen werden. Diese werden dann zum Teil über die Haut und durch das Einatmen aufgenommen. Für eine bessere Freisetzung der Wirkstoffe eignen sich viele Präparate auch für eine Dampfinhalation mit heissem Wasser.
Eukalyptusöl bzw. dessen Hauptbestandteil Cineol ist nachweislich für das Abhusten und den Abtransport von festsitzendem Schleim förderlich und kann Entzündungen lindern. Kiefern- und Fichtennadeln können Verkrampfungen in den Atemwegen lösen und ebenfalls das Abhusten bei Erkältungen beschleunigen.
Patienten mit Asthma, Keuchhusten oder Pseudokrupp dürfen allerdings die meisten Präparate nicht oder zumindest nicht als Dampfinhalation anwenden. Zum Einreiben sind die Präparate ab einem Alter von 2 Jahren zugelassen, Dampfinhalationen hingegen erst im Alter von etwa 6 Jahren.
Die warmen Dämpfe können einfacher mit einem Inhalator einige Minuten lang durch Mund und Nase eingeatmet werden. Alternativ kann ein normaler Topf mit einem über dem Kopf gelegten Handtuch verwendet werden, sodass die Dämpfe nicht sofort entweichen können. Dabei sollten die Augen geschlossen bleiben.
Neben Inhalation und Einreibung können flüssige Präparate auch als Badezusatz oder zur Rauminhalation genutzt werden.

