Mückenstiche

Was kann man tun, wenn man gestochen wird?

Die weibliche Mücke injiziert bei einem Stich fremde Substanzen, die beim menschlichen Körper eine allergische Reaktion, verbunden mit Schwellung, Rötung und Juckreiz auslöst.

Um einer Infektion vorzubeugen, sollte der Mückenstich immer zunächst desinfiziert werden. Hierzu eignen sich Wund-Desinfektionssprays. Lokalisation spielt eine Rolle, denn heftige Hautveränderungen mit Schmerzen, Schwellung und einsetzendem Fieber gehören abgeklärt.

Zur lokalen Behandlung stehen viele Möglichkeiten der Anwendung von antihistaminisch wirkenden Gels, Tupfer, Sprays oder Roll on’s zur Verfügung. Diese unterdrücken die allergischen Symptome. Um den Juckreiz zu lindern, ist die Gelform wegen des kühlenden Effekts zu bevorzugen. Gegen die Entzündungsreaktion in der Haut steht zudem Hydrocortison zur Verfügung. Zweimal tägliche Anwendungen reichen aus, da in der obersten Hautschicht ein Reservoir gebildet und der Wirkstoff kontinuierlich an die tieferen Hautschichten abgegeben wird.

Hitze ist ebenfalls ein wirksames Mittel bei Stichen. Die allergische Reaktion wird vermindert, da die Eiweissmoleklüle des Mückenspeichels zerstört werden .

Natürliche Mittel enthalten Arnika, Pfefferminz-Eukalyptus, Rosengeranie oder Ballonrebenkraut (Cardiospermum). Letzteres eignet sich aufgrund sehr guter Verträglichkeit besonders auch für Babys und Kleinkinder.